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Der Ingenieurtitel für Absolventen inländischer HTLs

Der Ingenieurtitel

Die Standesbezeichnung „Ingenieur“ wird in Österreich auf Grund des Ingenieurgesetzes 2006, BGBl. I Nr. 120, verliehen
 
Antragsteller, die die Reifeprüfung an einer inländischen HTL abgelegt haben, erlangen die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung "Ingenieur", wenn sie eine mindestens 3-jährige Praxis absolviert haben. Diese 3-jährige Praxis muss gehobene fachbezogene Tätigkeiten umfassen.
 
Die Summe der in den Praxiszeugnissen bestätigten Zeiten muss zum Zeitpunkt des Antrages mindestens 3 Jahre betragen und grundsätzlich nach der HTL-Reifeprüfung absolviert werden.
 
Die Standesbezeichnung "Ingenieur" wird vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit auf Antrag verliehen.
 
Das Antragsformular können Sie hier downloaden.
 
Dem ausgefüllten Antragsformular sind die erforderlichen Nachweise im Original (oder in gerichtlich oder notariell beglaubigter Abschrift) anzuschließen:
 
Nachweis der Identität: Geburtsurkunde, gegebenenfalls Heiratsurkunde, Promotions- bzw. Sponsionsurkunde 
Nachweis über Präsenz-/Zivildienst: Entlassungs-, Untauglichkeits-, Aufschubbescheinigung oder Wehrdienstbuch 
Nachweis der Ausbildung: HTL-Reifeprüfungszeugnis und 
Nachweis der Praxis: datierte, vom Arbeitgeber unterzeichnete Praxisnachweise, die über die fachbezogenen und gehobenen Tätigkeiten detailliert Auskunft geben.
Wir dürfen darauf hinweisen, dass auf Grund des Ingenieurgesetzes 2006 für unselbständige Tätigkeiten die Möglichkeit der ausdrücklichen Bestätigung der ingenieurmäßigen Praxis durch den Arbeitgeber besteht.
 
Folgender Wortlaut sollte in die Bestätigung aufgenommen werden: "Hiermit wird gemäß § 4 Abs. 5 des Ingenieurgesetzes 2006 bestätigt, dass Herr / Frau ..... in der Zeit von ..... bis ..... eine fachbezogene Praxis absolviert hat, die gehobene Kenntnisse auf jenen Fachgebieten, auf denen Reife- und Diplomprüfungen abgelegt werden können, voraussetzt."
 
Wir weisen darauf hin, dass fehlende Beilagen oder nicht präzise formulierte Praxisnachweise zusätzliche Erledigungen erfordern, wodurch sich das Verfahren verzögert. 
 
Wir empfehlen Ihnen, den Antrag und die Beilagen eingeschrieben zu übermitteln. Die Beilagen werden nach Abschluss des Verfahrens eingeschrieben retourniert.
 
Die Einbringung des Antrages im Zuge des Parteienverkehrs ist bei den Sachbearbeiterinnen jeweils Dienstag und Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, VI. Stock, Zimmer 68 und Zimmer 56, möglich. Außerhalb dieser Zeiten kann der Antrag auch täglich zwischen 8 und 14 Uhr in der Einlaufstelle, Hochparterre, Zimmer 62, eingebracht werden.
 
Ihr Antrag unterliegt der Gebührenpflicht in folgender Höhe: € 13,- für den Antrag, € 3,60 für jede Beilage; im Falle der zustimmenden Erledigung € 13,- für die Ingenieursurkunde und € 65,- für die Bundesverwaltungsabgabe. Die Gebühren werden nach Antragstellung mittels Erlagschein eingefordert.
 
Für allgemeine Auskünfte steht Ihnen das Servicecenter Tel. Nr. 0810/013571 zur Verfügung.
 
Letzte Änderung am: 18.08.2009